Dez
01
2016

Digitales Viertel: Bitplaces lässt ein ganzes Stadtviertel ortsbasiert kommunizieren

 Von Anfang September bis Anfang November waren die Kölner Stadtteile Sülz und Klettenberg das„Digitale Viertel“. In dem engen Umkreis haben gleichzeitig 85 Einzelhändler die Möglichkeiten des Location-based Marketings ausgelotet und getestet. Beteiligt waren die verschiedensten Branchen, vom Lebensmittelhandel über Sportgeschäfte, Mode-Händler, Friseure bis hin zur Gastronomie.

Nutzer der Gelbe-Seiten-App, die sich im Umkreis der Händler befanden, erhielten spezielle Informationen und Angebote als Push-Nachrichten auf ihr Smartphone. Dafür hat Bitplaces seine virtuellen Kreise, sogenannte Bitplaces, um die teilnehmenden Geschäfte gelegt, mittels seiner Technologie die Nachrichten verschickt und die vielen einzelnen Kampagnen gesteuert und ausgewertet.
Außerdem haben wir die Gelbe-Seiten-App, die Partner unseres reichweitenstarken App-Netzwerkes ist, technologisch für die Location-based Services fähig gemacht.

Initiiert wurde das Projekt „Digitales Viertel“ von Greven Medien und der Gelbe Seiten Marketing Gesellschaft. Neben Bitplaces haben die REWE Systems GmbH, die Stadt Köln, das German ICT & Media Institut (GIMI), das Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT, die Technische Hochschule Köln und die Interessengemeinschaft Sülz/Klettenberg ISK Carree e.V. den Feldversuch unterstützt.

Insgesamt haben die 85 Einzelhändler in den acht Wochen 45.000 Nachrichten an Besucher und Bewohner ihres Viertels versendet. 12 Prozent aller Nachrichten wurden gelesen. Um zu messen, ob die Nutzer nach dem Lesen entsprechende Händler aufsuchen, hatte Bitplaces einige Geschäfte zeitweise mit Beacons ausgestattet. Durch die versendeten Nachrichten kam es durchschnittlich zu 265 zusätzlichen Ladenbesuchen am Tag.

Unser Fazit: Innovative Mobile-Marketing-Ansätze und Location-based Services sind für Geschäfte jeder Größe ein perfektes Mittel, um Verbraucher zielgenau und proaktiv dort anzusprechen, wo sie sich befinden. Stationäre Händler können sich so digital vermarkten, wie es bisher nur Online-Händler konnten. Durch die orts- und kontextbasierte Kundenansprache erhalten die Botschaften eine Relevanz, die bei anderen Marketing-Maßnahmen kaum zu finden ist.

Wenn Sie mehr zum „Digitalen Viertel“ wissen möchten, kontaktieren Sie uns oder informieren Sie sich hier.

Medienecho zum Projekt:

LocationInsider, 28.11.2016 
„LBS-Projekt „Digitales Viertel“ in Köln endet erfolgreich“

Wirtschaftswoche, 29.11.2016
Shopping-Apps sollen den stationären Handel stützen

GFM, 29.11.2016
Positive Bilanz für „Digitales Viertel“ in Köln